Schwejks Leibgerichte

Der böhmische Hundehändler Schwejk lebt friedlich in Prag, als der Erste Weltkrieg ausbricht. Erst wird er wegen Hochverrats eingesperrt, dann wird er Soldat. Mit seiner Einfältigkeit und Tollpatschigkeit übersteht er alle Situationen und Gefahren: im Gefängnis, im Lazarett, als Offiziersbursche, im Krieg und schließlich vor dem Standgericht.

»Nach dem Krieg um 6« sitzt er wieder in seinem Restaurant, zusammen mit dem Freund Woditschka, dem Wirt, dessen Frau und dem Polizeispitzel. Der Kaiser hat den Krieg verloren, Woditschka sein Bein, aber sonst ist alles beim alten geblieben.

Eine bitterböse Satire des tschechischen Nationalisten Jaroslav Hasek auf die k.u.k. Monarchie. Der Roman hat Weltruhm und ist vielleicht das international bekannteste Werk tschechischer Literatur. Ist das Buch sehr von der nationalistischen Seite geprägt, filtert der Film dieses heraus und macht den Stoff zu einem zeitunabhängigen Meisterwerk. Dies trifft auch auf den Film zu, trotz der sichtlichen Schwierigkeiten, die Heinz Rühmann mit seiner -Rolle hatte.